📈 ROI & Yield
Messe deine Performance anhand der Wett-Historie, inklusive CLV (Closing Line Value).
📈 ROI & Yield
Messe deine Performance anhand der Wett-Historie
Vergleiche deine Quote mit der Schlussquote
⚠️ ROI = (Gewinn / Gesamteinsatz) × 100. Yield entspricht ROI bei Sportwetten. Positiver CLV zeigt langfristig Value-Wetten. Bildungszwecke. 18+.
Was es ist
Der ROI (Return on Investment) und der Yield messen die Effizienz deiner Wetten. Der ROI gibt den prozentualen Gewinn oder Verlust im Verhältnis zum Gesamteinsatz an, während der Yield den durchschnittlichen Gewinn pro Wette zeigt. Der CLV (Closing Line Value) vergleicht deine Wettquote mit der Schlussquote und zeigt, ob du im Durchschnitt bessere Quoten erhältst als der Markt zum Schließungszeitpunkt.
Wie es funktioniert
Der ROI wird berechnet als (Gesamte Rückzahlungen − Gesamteinsatz) ÷ Gesamteinsatz. Angenommen, du hast insgesamt 500 € gesetzt und 620 € zurückerhalten: ROI = (620 − 500) ÷ 500 = 120 ÷ 500 = 0,24 = 24 %. Der Yield teilt den Gesamtgewinn durch die Anzahl der Wetten: 120 € ÷ 50 Wetten = 2,40 € pro Wette, was 2,40 € ÷ 10 € Durchschnittseinsatz = 24 % ergibt – bei gleichmäßigen Einsätzen ist er identisch mit dem ROI.
Der CLV berechnet sich aus (Deine Wette-Quote ÷ Schlussquote) − 1. Beispiel: Du setzt auf eine Quote von 2,00 und die Schlussquote liegt bei 1,85. CLV = (2,00 ÷ 1,85) − 1 = 1,0811 − 1 = 0,0811 = 8,11 %. Ein positiver CLV bedeutet, dass deine Quote höher war als die spätere Marktbewertung – historisch ein Zeichen für langfristigen Erfolg.
So verwendest du es
- Gib deinen Gesamteinsatz in das Feld „Gesamteinsatz“ ein – dies ist die Summe aller Einsätze über einen definierten Zeitraum.
- Trage die „Gesamte Rückzahlungen (inkl. Einsatz)“ ein, also alle Auszahlungen inklusive der zurückgewonnenen Einsätze.
- Gib die „Anzahl Wetten“ an, um korrekte Durchschnittswerte und den Yield zu erhalten.
- Falls du den CLV berechnen möchtest, fülle „Deine Wette-Quote“ und die „Schlussquote“ aus – die Differenz zeigt deine Preisvorteile.
- Lies die Ergebnisse für „ROI“, „Yield“ und „CLV“ ab – positive Werte deuten auf einen statistischen Vorteil hin, brauchen aber ausreichend Daten.
- Vergleiche deine „Trefferquote (geschätzt)“ mit der „Break-even-Quote“, um zu sehen, ob deine Gewinnrate die mathematische Gewinnschwelle übertrifft.
Wie du das Ergebnis liest
- Ein positiver ROI (z. B. 5 %) bedeutet, dass dein Gesamtkapital nach allen Wetten um diesen Prozentsatz gewachsen ist. Ein negativer ROI zeigt den Verlust an.
- Der Yield drückt den durchschnittlichen Gewinn pro Wette aus. Ein Yield von 2 € bei 10 € Durchschnittseinsatz entspricht 20 % – er ist aussagekräftiger als der ROI, wenn die Einsätze stark variieren.
- Ein CLV von 5 % bedeutet, dass deine gewählte Quote im Schnitt 5 % höher war als die Schlussquote. Das ist ein Indiz für eine Informations- oder Timing-Vorteil, aber kein Garant für Gewinn.
- Alle Kennzahlen sind nur bei ausreichend vielen Wetten statistisch signifikant. Ein hoher ROI mit 20 Wetten kann Zufall sein – erst ab mehreren hundert Wetten wird das Signal verlässlicher.
Wann du dem Ergebnis nicht trauen solltest
- Der ROI benötigt eine große Stichprobe, um signifikant zu sein. Bei weniger als 100 Wetten ist ein hoher ROI oft reine Varianz – das Ergebnis kann sich bei den nächsten Wetten vollständig umkehren.
- Der CLV hängt von der Qualität der Schlussquote ab. Bei illiquiden Märkten (z. B. unteren Ligen oder exotischen Wetten) kann die Schlussquote stark verrauscht sein und verliert an Aussagekraft.
- Beide Kennzahlen ignorieren, ob du progressive Einsatzstrategien verwendest. Ein identischer ROI kann aus konstanten oder variablen Einsätzen stammen, was das Risiko unterschiedlich verteilt.
- Die Break-even-Quote allein sagt nichts über die Streuung aus. Eine hohe Trefferquote bei niedrigen Quoten kann einen negativen ROI verdecken, wenn die Verluste bei Verlustserien überproportional hoch sind.
- ROI und CLV sind ex-post-Kennzahlen. Sie zeigen, was passiert ist, nicht, was passieren wird. Selbst ein dauerhaft positiver CLV kann durch eine extrem lange Verluststrecke zunichtegemacht werden – der Wert ist kein Prophet.
Häufige Fragen
- Was bedeutet ein negativer ROI?
- Ein negativer ROI bedeutet, dass du mehr gesetzt hast, als du zurückbekommen hast. Das ist bei den meisten Wettenden auf lange Sicht der Fall, da die Buchmacher eine inhärente Gewinnmarge haben. Eine negative Zahl ist also nicht überraschend – sie zeigt nur, wie stark die Marge zugeschlagen hat.
- Ab wie vielen Wetten ist der ROI zuverlässig?
- Eine Faustregel ist, dass du mindestens 200 bis 300 Wetten benötigst, bevor der ROI als annähernd aussagekräftig gelten kann. Bei weniger Wetten dominiert der Zufall. Vergleiche den ROI immer mit der durchschnittlichen Schlussquote (CLV), um ein besseres Bild zu bekommen.
- Kann ich den CLV allein als Entscheidungsgrundlage nutzen?
- Der CLV ist ein nützlicher Indikator, aber kein Garant. Ein positiver CLV zeigt, dass du die Marktbewegung antizipiert hast – ob diese Antizipation auf Können oder Glück beruht, zeigt erst eine große Stichprobe. Zudem ist der CLV nur so gut wie die verwendete Schlussquote; bei frühen Wettlinien oder manipulierten Märkten kann er irreführen.
- Was ist der Unterschied zwischen ROI und Yield?
- Der ROI setzt den Gesamtgewinn ins Verhältnis zum Gesamteinsatz und wird in Prozent angegeben. Der Yield teilt den Gesamtgewinn durch die Anzahl der Wetten, zeigt also den durchschnittlichen Gewinn pro Wette in Geldeinheiten oder in Prozent des Durchschnittseinsatzes. Bei gleich hohen Einsätzen sind beide identisch, bei variablen Einsätzen kann der Yield abweichen.